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Bildungsarbeit an Hochschulen

Bildungsarbeit an Hochschulen

Von Januar bis März 2017 arbeitete Marilyn Hausen als Praktikantin bei FEMNET und unterstützte die Bildungsarbeit sowie die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

2016 nahm ich an meiner Münchner Uni an einem Workshop zum Thema „Arbeitsbedingungen in der Textilbranche“ teil; gehalten wurde der Kurs von FEMNET-Multiplikator_innen. Ich studiere Modejournalismus und Medienkommunikation, doch Themen rund um Fairness und Nachhaltigkeit wurden bis jetzt nur am Rande behandelt. Hier aber erfuhr ich alles über den Produktionszyklus der Kleidung, Arbeitsrechtsverletzungen, unseren verschwenderischen Konsum und was danach mit der Mode passiert. Aber auch, welche Produktsiegel und nachhaltigen Alternativen es zur Fast Fashion auf dem Markt gibt. Ein knappes Jahr später stand dann mein Pflichtpraktikum an und ich wusste genau, wo ich hinwollte: zu dieser Organisation, die sich für gerechte Arbeitsbedingungen in der Textilbranche einsetzt. Also zog ich für drei Monate von München nach Bonn und arbeitete bei FEMNET im Projekt FairSchnitt mit.

Nach einem herzlichen Empfang durch das kleine Frauenpower-Team arbeitete ich mich tief in die vielen Inhalte von FEMNET ein. Broschüren und Artikel lesen, Sachverhalte recherchieren. Mit meiner Vorgesetzten Anne, die während des Praktikums für mich zuständig war und mit der ich immer eng zusammenarbeiten durfte, besprach ich dann meine Tätigkeitsfelder. Neben allgemeinen Bürotätigkeiten darf man sich die bei FEMNET nämlich selbst aussuchen.

Da ich Journalismus studiere, standen bei mir die redaktionellen Tätigkeiten, sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Vordergrund. Ich recherchierte und schrieb Artikel für den ModeFairArbeiten-Blog. Hierfür ging ich mit Anne auch zu verschiedenen Veranstaltungen, über die ich hinterher schrieb. Zudem lektorierte und übersetzte ich Texte für die FEMNET-Webseite und schrieb kurze Beiträge.

Für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit war ich in Kontakt mit Studierenden, schrieb Newsletter und Berichte. Außerdem war ich aktiv eingebunden in das Organisieren von Veranstaltungen, die FEMNET ausrichtete. Allen voran: die Multiplikator_innen-Schulung zum Thema „Globale Schuh- und Lederindustrie“, für die ich nach Praktikumsende noch einmal nach Bonn reiste, um selbst an den Vorträgen teilzunehmen und bei der Durchführung eines energiegeladenen und lehrreichen Wochenendes mitzuhelfen.

Mein persönliches Highlight aber war das Mitwirken am „Fair Fashion Guide“, dessen Entstehung ich hautnah miterlebte und für den ich selbst verschiedenste Recherchen anstellte. Wodurch ich sogar im Impressum stehe.

Was vom Praktikum bleibt, ist das Wissen, das ich in den Monaten über Fast Fashion und Fair Fashion, Arbeitsbedingungen und Fairness in der Industrie und besonders auch über Feminismus sammeln durfte. Und die Gewissheit, viele inspirierende Frauen kennengelernt zu haben und Teil eines Teams gewesen zu sein, das mit Herzlichkeit und Power für seine Werte kämpft. Danke an Anne und das tolle Team für eine unvergessliche und motivierende Zeit in Bonn.

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