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Bildungsarbeit an Hochschulen

Bildungsarbeit an Hochschulen

May BlombachVon 05/2018 bis 05/2019 absolviert May Blombach ein Volontariat bei FEMNET. In ihrem Abschlussbericht erzählt sie, was sie in den vergangenen zwölf Monaten erlebt hat.

Mit meinem Masterstudium ‚Ökonomie und Gesellschaftsgestaltung‘ stehen mir viele Wege offen. Daher war das Volontariat bei FEMNET eine gute Gelegenheit herauszufinden, ob der Weg in den gemeinnützigen Sektor einer ist, den ich mir langfristig vorstellen kann. Während ich vorher nur privat mit dem Thema ‚faire Kleidung‘ zu tun hatte, bietet die Arbeit in der Organisation mir nun die Gelegenheit im Bereich ‚Menschenrechte und Mode‘ einiges dazuzulernen.

Für zwölf Monate war ich fester Bestandteil des Teams der Bildungsarbeit an Hochschulen. Ziel des Projektarbeit ist es Studierende für die Missstände der Bekleidungsindustrie zu sensibilisieren und den Entscheider_innen von morgen zukunftsweisende Alternativen mit auf den Weg zu geben. Zu diesem Zweck werden beispielsweise Module entwickelt und Referent_innen ausgebildet, die diese Inhalte dann an die Hochschulen bringen. Einer meiner Verantwortungsbereiche war die Weiterentwicklung eines Webinar-Konzepts, das es erfahrenen Multiplikator_innen ermöglichen soll ihre Erfahrungen an die jüngeren Mitglieder im Pool weiterzugeben. Trotz einiger Herausforderungen realisierte ich gemeinsam mit einer langjährigen Multiplikatorin in den letzten Monaten zwei Webinare.

In der Regel stand ich jedoch in engerem Kontakt zu unserer eigentlichen Zielgruppe. Ich verfasste monatliche Rundmails an Studierenden und Lehrende, in denen ich Neuigkeiten rund um nachhaltige Mode, Unternehmensverantwortung, studentische Initiativen und vieles mehr teilte. Auch über soziale Medien wie Facebook und Instagram vermittelte ich regelmäßig Informationen an junge Menschen. Dabei machte es mir besonders viel Freude einen guten Ausgleich zwischen kritischen Themen und konstruktiven Ansätzen zu erreichen.

Besondere Freude hatte ich außerdem bei der Betreuung des Blogs modefairarbeiten.de, der dezidiert konstruktiven Ansätzen Raum geben und inspirieren möchte. Hier gehörte es zu meinen Aufgaben neue Ideen für zukünftige Beiträge zu entwickeln, Kontakte zu knüpfen, Gastautor_innen oder Intervierpartner_innen anzuwerben, Texte online zu stellen sowie auch selbst Artikel zu verfassen.

Alle zwei Jahre organisiert FEMNET eine Konferenz für Studierende und Lehrende aus modebezogenen Studiengängen. 2018 fand die zweitägige Veranstaltung unter dem Namen ‚SEWlutions für die Zukunft der Bekleidungsindustrie? Menschenrechte und Maschinen‘ in Hamburg statt und war erstmals auch für Lehrende und Studierende der Wirtschaftswissenschaften geöffnet. Wieder stand ich im Rahmen der Teilnehmendenbetreuung in direktem Austausch mit Studierenden und war auch hier im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit aktiv. Darüber hinaus konnte ich aber auch an vielen anderen Stellen meine Freude an der Veranstaltungsorganisation ausleben und vor allem im Rahmen der Projektabwicklung viele neue Einblicke in NGO-spezifische Aspekte gewinnen.

Gegen Ende meines Volontariats habe ich zunehmend Kontakt zu Studierendeninitiativen gepflegt. Gemeinsam mit meiner Kollegin habe ich bestehende Bekanntschaften vertieft und neue aufgebaut. Im gemeinsamen Austausch ging es darum, mehr über die Bedürfnisse der Initiativen herauszufinden, um unsere Unterstützung in der Zukunft verbessern und noch gezielter arbeiten zu können.

Besonders während der Aktionszeiträume wie der fairen Woche oder der Fashion Revolution Week standen auch immer zahlreiche Veranstaltungen auf meiner Agenda. Ich habe im letzten Jahr viele Infotische betreut, den ein oder anderen Vortrag gehalten und einen Workshop an einer Hochschule durchgeführt. Dazu kommen noch Schulungen, die wir für unsere Referent_innen anbieten und bei uns im Haus veranstalten. Diese habe ich in der Regel unterstütz und dabei aber auch selbst inhaltlich eine Menge mitgenommen.

Insgesamt blicke ich auf ein sehr lebendiges und turbulentes Jahr zurück, denn das Beschriebene umfasst nur Tätigkeiten mit einer gewissen Regelmäßigkeit. Eins lässt sich wohl festhalten: Mir ist nie langweilig geworden. Ich danke vor allem meinen Kolleginnen für die schöne Zeit und dafür, dass sie meine Skepsis gegenüber rein weiblichen Teams im Keim erstickt haben. So viel Frauenpower habe ich an einem Fleck noch nicht erlebt und bin sicher, dass diese die Arbeit von FEMNET auch in Zukunft tragen wird!

 

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