Bildungsarbeit an Hochschulen

Bildungsarbeit an Hochschulen

WorkshopVon FEMNET e.V. ausgebildete Multiplikator_innen bieten Workshops auf der Basis speziell entwickelter Module an, die Sie bei uns buchen können. Die Workshops sind in drei Einheiten aufgeteilt, die jeweils 90 Minuten umfassen. Ideal ist es, wenn alle drei Einheiten im Rahmen eines ganztägigen Workshops stattfinden können.

Die Module werden von Expert_innen entwickelt und verfolgen das Ziel, den Studierenden grundlegende Kenntnisse über globalisierte wirtschaftliche Strukturen am Beispiel der Textilindustrie zu vermitteln, sie über die Arbeitsbedingungen und Sozialstandards zu informieren und ihnen nachhaltige und faire Alternativen in der Bekleidungsproduktion aufzuzeigen. Die Inhalte der einzelnen Module werden zielgruppenorientiert und partizipativ vermittelt, wobei vielfältige und kompetenzorientierte Methoden angewendet werden (Web Quest, Analysen, Rollenspiele, Lernparcours, Kleingruppenarbeiten, Thementische, Worldcafe, Quiz, PowerPoint Präsentationen).

 

Beispiele erfolgreicher Workshops:

Workshop "Existenzlohn und Arbeitsbedingungen in (Ost-)Europa und der Türkei" an der Hochschule Niederrhein (15.06.2016)

FairSchnitt-Workshop auf der Frühjahrsakademie 2015 der Akademie Mode und Design (AMD) in München

‚Für bessere Arbeitsbedingungen – Multistakeholder-Initiativen in der Bekleidungsindustrie‘ (2014)

Um bundesweit qualitative Bildungsarbeit leisten zu können, werden im Rahmen des Projekts entwicklungspolitische Referent_innen zum Thema Nachhaltigkeit in der globalen Bekleidungsindustrie geschult. Sie unterstützen als Multiplikator_innen die Mitarbeiterinnen von FEMNET e.V. bei den Bildungsangeboten.

 

  • Friederike Aumüller

  • Carolin Becker-Leifhold

  • Maria Elektra Bertram

  • Johanna Bose

  • Tanja Brumbauer

  • Ines Burckhardt

  • Annika Cornelissen

  • Stefanie Dommermuth

  • Jannis Eicker

  • Rosa Grabe

  • Anna Grasemann

  • Anke Günther

  • Elke Klemenz

  • Claudia Lehel-Slepica

  • Friederike Mieß

  • Lenka Petzold

  • Ariane Piper

  • Ingeborg Pujiula

  • Dagmar Rehse

  • Annika Salingré

  • Tina Waldt

  • Daniela Wawrzyniak

  • Julia Wehmeier

  • Christiane Westenhöfer

  • Birgit Wilde

  • Florence Ziesemer

Friederike Aumüller hat Modedesign studiert. Sie arbeitet vor allem für die ökofaire Modefirma HempAge, bei der sie für die Designassistenz und Qualitätskontrolle sowie die Belange der Fair Wear Foundation zuständig ist. Zudem baut sie seit 2015 ihr eigenes ökofaires Label auf (www.wirtanzenimviereck.de). Seit 2013 arbeitet sie für das FairSchnitt-Projekt der Organisation FEMNET e.V. als freiberufliche Multiplikatorin.

Carolin Becker-Leifhold hat Betriebswirtschaftslehre und Nachhaltigkeitsmanagement studiert. Sie arbeitet seit 2015 an der Universität Ulm als wissenschaftliche Mitarbeiterin in einem Drittmittelprojekt zur nachhaltigen Transformation der Textilwirtschaft. Darin ist sie für die Organisation einer jährlichen Messe zum Thema Nachhaltigkeit in der Textilwirtschaft verantwortlich. Sie promoviert zudem an der Universität Ulm im Bereich Sharing Economy und Kollaborativer Kleidungskonsum.

Maria Elektra Bertram ist Dipl. Modedesignerin und studierte an der Royal Academy in Antwerpen und der Universität der Künste Berlin. Nach einem Arbeits- und Studienaufenthalt in Bangladesch im Rahmen des Weiterbildungsprogramms „Local International“ beschäftigt sie sich mit nachhaltigen Produktionsbedingungen in der Textilindustrie in Bangladesch und vermittelt und informiert über faire Produktionen vor Ort. Neben ihrer Tätigkeit für Worlds End, Vivienne Westwood, arbeitet sie als Designerin und als feiberufliche Multiplikatorin für das Projekt FairSchnitt der Organisation FEMNET e.V.

Johanna Bose hat Modedesign an der Universität der Künste Berlin studiert und das Studium 2013 mit ihrem Diplom "Who made them" abgeschlossen. Während des Studiums kooperierte sie mit verschiedensten Firmen, unter anderen dem Teppichdesigner Jan Kath und arbeitete für eine Stickerei im indischen Mumbai. Neben der Arbeit als Koordination eines amerikanischen Architekturaustauschprogrammes, arbeitet sie freiberuflichen als Multiplikatorin für das Projekt FairSchnitt der Organisation FEMNET e.V. und beschäftigt sich mit dem Aufbau eines kleineren eigenen Verlags.

Tanja Brumbauer ist Absolventin des Bachelors ‚Internationale Wirtschaft und Entwicklung‘ an der Universität Bayreuth und studiert derzeit den Master Ökonomie mit Schwerpunkt Gesellschaftsgestaltung an der Cusanus Hochschule. Seit ihren Praktika unter anderem am Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und beim Verein Südwind beschäftigt sie sich mit sozial-ökologischen Aspekten in globalen Wertschöpfungsketten und arbeitete dazu an einigen wissenschaftlichen Veröffentlichungen mit.

Ines Burckhardt arbeitet als Wirtschaftsjournalistin beim NDR in Hamburg –vor allem für Radio, und Fernsehen. Sie hat International Economics und Politikwissenschaft studiert. Nach dem Abitur hat sie ein Jahr lang für eine NGO in Bangladesch gearbeitet und dort auch Textilfabriken besucht. Auch in anderen Entwicklungsländern (Äthiopien und Senegal) hat sie gelebt.

Annika Cornelissen ist Mode-Designingenieurin. Nach dem Studium arbeitete Sie bei dem nachhaltigen Kölner Modelabel LANIUS. Während ihrer ersten Elternzeit gründete sie den sustainable fashion - Stammtisch Köln (sufa) und nahm an verschiedenen weiterbildenden Veranstaltungen zu nachhaltiger Mode teil. Seit 2012 ist sie Mitglied von Modeprotest und beschäftigt sich mit dem Thema Konsumreduktion durch Selbstreflexion. Seit Mitte 2014 arbeitet sie freiberuflich als Multiplikatorin für das Projekt FairSchnitt der Organisation FEMNET e.V..

Stefanie Dommermuth ist Dipl. Ing. Textil- u. Bekleidungstechnik mit Schwerpunkt Textilgestaltung , zuletzt war Sie in Kenia als Textilingenieurin für die Firma Kiboko Leisure Wear Ltd tätig, im Bereich ökologisch und fair produzierte Textilien für Fairliebt und LamuLamu- ein Projekt der KLJB. Sie arbeitet außerdem als selbständige Textildesignerin und ist ausgebildete Multiplikatorin von FairSchnitt.

Jannis Eicker hat Sozial- und Wirtschaftswissenschaften in Erfurt und Globale Politische Ökonomie in Kassel studiert. Derzeit arbeitet er beim Verein netzwerk n und ist ehrenamtlich in der Initiative Netzwerk Plurale Ökonomik aktiv. Außerdem schreibt er als Mitglied des I.L.A.-Kollektivs zur sozial-ökologischen Transformation des Finanzsystems und globaler Lieferketten.

Rosa Grabe ist Ethnologin mit einem Master in Humanitärer Hilfe. Sie hat in Katastrophengebieten gearbeitet (insgesamt 3,5 Jahre), sowie Projekte von Deutschland als Länderreferentin betreut. Themen des nachhaltigen Konsums (insbesondere Kleidung) behandelt sie als Referentin für globales Lernen in verschiedenen Veranstaltungen, u.a. in konsumkritischen Stadtrundgängen in Bonn. Seit 2012 hat sie außerdem mehrere Lehraufträge an den Universitäten Tübingen und Münster.

Anna Grasemann ist studierte Politikwissenschaftlerin. Sie ist als politische Bildnerin tätig und verfügt über langjährige Erfahrung als Referentin für nonformales Lernen in der internationalen Jugendarbeit. Zuletzt arbeitete sie als Koordinatorin der Kampagne für Saubere Kleidung. Davor war sie Mitarbeiterin einer Abgeordneten des Europäischen Parlaments (Fokus: Berücksichtigung von Menschenrechten und Interessen von Ländern des globalen Südens in der EU-Handelspolitik).

Anke Günther ist studierte Ingenieurin für Textil- und Ledertechnik. Verschiedenste Praktika führten sie nach Osteuropa, Indien und Nepal. Seit einigen Jahren ist sie selbstständig. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt bei der Beratung von Unternehmen und Veranstaltern zur planvollen Umsetzung von Nachhaltigkeit sowie im Bereich der Herstellung ökologischer Bekleidung.

Elke Klemenz - ist selbständige Sozialunternehmerin (FARCAP Faire Mode gGmbH). Sie arbeitet als Referentin (Fachbereich Textil) und in der Projektförderung; derzeit die Gründung eines Modelabels in Indien. Für Industrie, NGO´s, Universitäten oder Schulen bietet sie  Vorträge, Workshops, Präsentation, die Organisation von Messeauftritten u.v.m. an. Themen sind z.B. Ökologie, Fairer Handel, nachhaltige Unternehmensführung, Ethik und Moral, Siegelkunde - alles entlang der textilen Kette.

Claudia Lehel-Slepica ist Bekleidungsingenieurin. Sie war 10 Jahre im Produktmanagementbereich in der HAKA sowie im Sportswearbereich bei nahmenhaften Firmen tätig. Unter anderem auch in Ungarn und Südafrika. Im Förderverein für krebskranke Kinder e.V. Karlsruhe übernimmt sie seit 2002 die organisatorische Leitung des Karlsruher Elternhauses und der ganzheitliche Familienbetreuung. 2013 macht Sie sich mit Ihrem Label JOYUP SAREE selbständig tätig. Ein Upcycling- Projekt das sich auf Damenoberbekleidung spezialisiert.

Friederike Mieß hat an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg einen Master in Textilmarketing abgeschlossen. Gemeinsam mit der Modedesignerin Christina Schelhorn (Redesign Hamburg) führt sie zahlreiche Workshops im Bereich Upcycling durch. Zur Zeit ist sie als Produktentwicklerin bei einem Online-Stoffhändler tätig.

Lenka Petzold ist Textil- und Integrated-Designerin. Seit 2007 ist sie selbstständig und realisiert neben Kundenaufträgen auch eigene Projekte als Designerin. Neben ihrem Schwerpunkt in Textil- und Grafikdesign hat sie ihren Fokus auf ökologisch-motivierte Projektarbeit ausgeweitet. Sie kümmert sich in diversen öko-fairen Projekten um organisatorische und gestalterische Fragestellungen, erarbeitet Vortragsinhalte und Vortragsreihen und gibt auch selbst Workshops, vornehmlich mit Bezug zum Textilem.

Ariane Piper ist Kulturwissenschaftlerin mit den Arbeitsschwerpunkten Dialog, Design und Bildung in nachhaltiger(er) Mode. Hierfür blickt sie aus verschiedenen Perspektiven auf die Themen: Produktionsbedingungen, alternativer Konsum sowie globale Zusammenarbeit und die Möglichkeiten des Einzelnen. Sie arbeitete für den nachhaltigen Stoffhändler Lebenskleidung, als Referentin und Autorin und ist jetzt Länderkoordinatorin für Fashion Revolution Germany.

Ingeborg Pujiula ist 1964 in Barcelona geboren und studierte in Göttingen sowie Madrid. Sie hat einen Abschluss als M.A. in Romanistik und zusätzlich als Erwachsenenbildnerin an der PH Karlsruhe. Lange Jahre war sie verantwortlich für den Bereich Projekte und Einkauf bei dem Fairhandelsunternehmen El Puente GmbH, in der Zeit betreute sie auch verschiedene Asienprojektreisen. Seit 2002 ist sie Referentin für Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit der APDW e.V./Weltladen Karlsruhe. Sie besitzt vielfältige Erfahrungen im Bereich Faire Textilien.

Dagmar Rehse ist Entwicklungspolitologin, Sozialpädagogin und ausgebildete Weberin. Sie war von 1994 -2009 in Togo, Ghana und Äthiopien in der Handwerksförderung und als Hand Weaving Expert u.a. für den Deutschen Entwicklungsdienst/ Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (jetzt: Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit) tätig.

Sie lebt und arbeitet in Berlin. Als Textilgestalterin („handgewebt in berlin“) und als entwicklungspolitische Referentin/ Multiplikatorin gibt sie Seminare im Bereich Entwicklungspolitik und in der kritischen Auseinandersetzungen mit Textilien/ Kleidung.

Annika Salingré ist Geographin mit Schwerpunkten auf Süd- und Südostasien (insb. Bangladesch, Indien, Nepal, Indonesien, Vietnam), sozialen und wirtschaftlichen globalen Zusammenhängen. Ihre Abschlussarbeit schrieb sie über die Situation von Frauen in Dhaka, Bangladesch. Seit über zehn Jahren ist sie aktive Gewerkschafterin und in der politischen Bildungsarbeit tätig.

Als entwicklungspolitische Projektleiterin beim DGB Bildungswerk koordinierte ein Nothilfeprojekt für die Opfer der Rana-Plaza-Katastrophe, den Aufbau eines Gewerkschaftszentrums in Bangladesch sowie weitere Gewerkschaftsprojekte in Asien. Aktuell leitet sie freiberuflich u.a. Bildungsurlaube zu Arbeitsbedingungen entlang der Wertschöpfungsketten sowie interkulturelle Trainings an Hochschulen.

Tina Waldt ist Erziehungswissenschaftlerin und Sozialpädagogin. Sie war 2005 - 2007 als Beraterin für Jugendorganisationen für den Deutschen Entwicklungsdienst (DED) in Sambia. Seither ist sie regelmäßig in der Region südliches Afrika. In Deutschland engagiert sie sich seit ihrer Rückkehr in Bereichen des Globalen Lernens, insbesondere im Programm Bildung trifft Entwicklung und in der Weltladenarbeit. Des Weiteren hat sie langjährige Erfahrung in der Jugendsozialarbeit. Ihre Themenschwerpunkte sind Gesundheit in der Einen Welt und Fairer Handel (z.B. Kleidung, Fußbälle). In ihren Veranstaltungen setzt sie vielfältige und interaktive Methoden ein und erarbeitet gemeinsam mit den Teilnehmenden Handlungsmöglichkeiten, sich aktiv für mehr globale Gerechtigkeit einzusetzen.

Daniela Wawrzyniak hat ev. Theologie (Mag. Theol.) mit den Schwerpunkten Wirtschaftsethik und Entwicklungszusammenarbeit studiert und ihre Examensarbeit über die Initiative des Fairen Handels verfasst. Gemeinsam mit einer befreundeten Designerin hat sie das ecofaire Modelabel SHIPSHEIP gegründet, das ausschließlich faire und organische Produkte herstellt. Daniela ist als freiberufliche Referentin und Multiplikatorin für FEMNET e.V. und Fairtrade Deutschland tätig und ist Mitglied der EKD Kammer für nachhaltige Entwicklung. Im Zuge der FEMNET Rundreise zum Thema „Die moderne Form der Sklaverei in indischen Spinnereien“ war sie für die Koordination verantwortlich und hat die Reise begleitet.

Julia Wehmeier ist freie Journalistin in Hamburg. Sie hat Journalistik in Bielefeld und Hamburg studiert und bei einem Wirtschaftsmagazin volontiert. Nach einigen Jahren als Redakteurin arbeitet sie nun als freie Autorin für verschiedene Medien, weiterhin mit dem Schwerpunkt Wirtschaftsthemen.

Christiane Westenhöfer ist Politikwissenschaftlerin mit Schwerpunkt Menschenrechte. Nach verschiedenen Auslandserfahrungen arbeitet sie im Bereich Nachhaltigkeit und globales Lernen als freie Bildungsreferentin. Ihre Themenschwerpunkte sind ethischer Konsum (Nahrungsmittel, Kleidung und Kosmetik) und fairer Handel.

Birgit Wilde hat nach ihrem Modedesign-Studium einige Jahre für unterschiedliche deutsche Modeunternehmen im Design und Einkauf gearbeitet. Dabei reiste sie auch nach China und Indien, um dort Kollektionen zu platzieren und Preise zu verhandeln. Ihre Fähigkeiten baute sie durch eine Ausbildung zur Betriebswirtin weiter aus. Seit 2008 unterrichtet sie an Modeschulen vorwiegend in den Bereichen der Kollektionsentwicklung und -darstellung.

Florence Ziesemer ist Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlerin mit einem Master in Consumer Affairs. Ihre Spezialisierung auf nachhaltiges Verbraucherverhalten und Konsumkritik wendet sie in Forschungsprojekten (csc-lifestyles.de), für Lehraufträge und als Bildungsmultiplikatorin an.

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